Leistung

Tinnitus

Strukturierte Abklärung und Therapie bei akutem oder chronischem Tinnitus.

Ein Pfeifen, Rauschen oder Brummen, das nicht weggeht — Tinnitus ist belastend, aber gut diagnostizierbar. Wir grenzen Ursache und Schweregrad ein und besprechen mit Ihnen sinnvolle konservative und apparative Therapieoptionen.

Wann kommen Patienten zu uns?

Diese Beschwerdebilder klären wir bei uns am häufigsten ab:

Akuter Tinnitus (bis 3 Monate)

Plötzlich aufgetretenes Ohrgeräusch — oft im Zusammenhang mit Hörsturz, Lärm-Trauma oder Stress. Hier zählt zeitnahe Abklärung.

Chronischer Tinnitus

Bestehendes Ohrgeräusch über mehr als drei Monate — Fokus liegt auf Schweregrad-Bestimmung und Lebensqualität-Verbesserung.

Tinnitus mit Hörminderung

Häufige Kombination — bei Hörverlust hilft oft schon die Hörgeräte-Versorgung gegen den Tinnitus. Wir prüfen das objektiv.

Pulsierender Tinnitus

Wenn das Ohrgeräusch im Takt des Pulses synchron ist — eigene Ursachen-Gruppe (Gefäße, Tumor, Druck), erfordert spezielle Diagnostik.

So läuft die Untersuchung bei uns ab

Strukturierte Schritte vom ersten Gespräch bis zum konkreten Therapie-Vorschlag — Sie wissen jederzeit, was als Nächstes passiert.

  1. Strukturiertes Erstgespräch

    Charakter des Tinnitus, Lautheit, Schweregrad-Erfassung mit standardisiertem Fragebogen (Tinnitus-Fragebogen nach Goebel/Hiller).

  2. HNO-Status und Audiometrie

    Tonaudiogramm, Sprachverstehen, Tympanometrie und otoakustische Emissionen — wir suchen nach behandelbaren Hörschäden als Ursache.

  3. Tinnitus-Matching

    Wir bestimmen Frequenz und Lautstärke Ihres Tinnitus durch Vergleich mit Test-Tönen — wichtig für die spätere Therapieplanung.

  4. Therapie-Empfehlung

    Akuttherapie (Kortison) bei frischem Tinnitus, Hörgeräte mit Tinnitus-Funktion bei kombinierter Hörminderung, Beratung zu Tinnitus-Retraining-Therapie und psychosomatischer Begleitung.

Diagnostik und Methoden

  • Tinnitus-Matching und Lautheits-BestimmungVergleich des Tinnitus-Tons mit kalibrierten Test-Tönen — objektive Größen für Verlaufs-Kontrollen und Therapieplanung.
  • Otoakustische Emissionen (OAE)Funktion der äußeren Haarzellen — bei Tinnitus oft pathologisch verändert, sehr sensitive Messung.
  • Hörgeräte mit Tinnitus-MaskierungBei Hörminderung kombinierte Versorgung — viele Patienten erleben den Tinnitus dadurch deutlich weniger störend.
  • Tinnitus-CounselingStrukturierte Beratung zum Umgang mit dem Tinnitus, Schlafhygiene, Entspannungs-Techniken, ggf. Vermittlung zu Tinnitus-Retraining-Therapie.

Häufige Fragen

Verschwindet ein akuter Tinnitus von alleine?
Bei vielen Patienten klingt ein frischer Tinnitus innerhalb der ersten Wochen wieder ab — oft auch ohne Therapie. Wenn er bleibt, lohnt sich die zeitnahe Abklärung, weil eine Akut-Therapie mit Kortison in den ersten Wochen die besten Erfolgsaussichten hat.
Gibt es ein Medikament gegen Tinnitus?
Bei akutem Tinnitus mit Hörsturz wird Kortison eingesetzt. Bei chronischem Tinnitus gibt es leider keine Pille, die ihn zuverlässig „abschaltet" — das ist die ehrliche Wahrheit. Was hilft: gezielte Hörversorgung, Tinnitus-Retraining-Therapie, Stress-Reduktion und manchmal psychosomatische Begleitung.
Hilft ein Hörgerät bei Tinnitus?
Wenn parallel eine Hörminderung besteht: oft ja, und zwar deutlich. Das Gehirn bekommt durch das Hörgerät wieder mehr Höreindrücke aus der Umgebung, der Tinnitus rückt in den Hintergrund. Bei normalem Gehör ist die Wirkung geringer, dafür gibt es Geräte mit gezielter Tinnitus-Maskierung.
Wann sollte ich zur Tinnitus-Sprechstunde kommen?
Akut: möglichst innerhalb der ersten 1–2 Wochen, weil hier die Therapie-Chance am größten ist. Chronisch: jederzeit, wenn der Tinnitus Sie im Alltag, beim Schlafen oder bei der Konzentration belastet — eine Verbesserung der Lebensqualität ist auch nach Jahren noch möglich.

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