Hörminderung schleicht sich oft langsam ein — und wird zuerst von anderen bemerkt. Wir prüfen objektiv, wie gut Ihr Gehör auf welchen Frequenzen funktioniert, und beraten Sie zu Therapie- und Versorgungsoptionen.
Wann kommen Patienten zu uns?
Diese Beschwerdebilder klären wir bei uns am häufigsten ab:
Schwerhörigkeit im Alltag
Sie verstehen Gespräche schlechter, vor allem in lauter Umgebung. Fernseher und Radio laufen lauter als früher. Zeit für eine objektive Hörmessung.
Hörsturz und plötzliche Hörminderung
Plötzlicher einseitiger Hörverlust, oft kombiniert mit Tinnitus oder Druckgefühl im Ohr. Hier zählt die schnelle Abklärung — bitte zeitnah Kontakt aufnehmen.
Hörgeräte-Beratung und Erstanpassung
Verordnung, Auswahl und Begleitung der Hörgeräte-Anpassung — wir arbeiten mit qualifizierten Hörakustikern zusammen.
Routine-Hörscreening
Vorsorge bei beruflicher Lärmbelastung, ab dem 60. Lebensjahr oder vor Hörgeräte-Verordnung. Die Messung dauert etwa 20 Minuten.
So läuft die Untersuchung bei uns ab
Strukturierte Schritte vom ersten Gespräch bis zum konkreten Therapie-Vorschlag — Sie wissen jederzeit, was als Nächstes passiert.
Anamnese und Ohrenuntersuchung
Beschwerden, Vorgeschichte, Lärm-Exposition. Otoskopie zur Beurteilung von Gehörgang und Trommelfell — Voraussetzung für jede Hörmessung.
Tonaudiogramm
Messung der Hörschwelle in Frequenzen von 125 Hz bis 8 kHz, getrennt für jedes Ohr. Liefert die Basis-Kurve, die alle Folgemessungen vergleichen.
Sprach- und Mittelohr-Tests
Sprachverstehen in Ruhe und im Störgeräusch, Tympanometrie zur Mittelohr-Funktion und Stapediusreflexmessung — ergänzen das Tonaudiogramm.
Befund und nächste Schritte
Sie erhalten eine grafische Auswertung mit Erklärung. Bei Hörgeräte-Bedarf: Verordnung und Empfehlung, mit welcher Versorgungsklasse Sie starten.
Diagnostik und Methoden
- TonaudiometrieReintonschwelle Luft- und Knochenleitung — Standard zur Diagnose von Schallleitungs- und Schallempfindungsstörungen.
- Sprachaudiometrie (Freiburger)Sprachverstehen in Ruhe — entscheidende Größe für die Hörgeräte-Indikation und Versorgungsklasse.
- Tympanometrie und StapediusreflexBeurteilung von Mittelohr-Druck und Trommelfell-Beweglichkeit — wichtig bei Paukenerguss, Tubenfunktionsstörungen oder Otosklerose-Verdacht.
- Otoakustische Emissionen (OAE)Funktionsprüfung der äußeren Haarzellen im Innenohr — sehr empfindlich, ergänzend bei Hörsturz oder Tinnitus-Diagnostik.